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Posts under ‘live aus meinem Leben’

Ceci n’est pas un Blogeintrag

Dies ist kein Blogeintrag. Denn wäre dies einer, er würde ein klitzekleines Erlebnis in meinem Leben aufgreifen, ein scheinbar irrelevantes Detail, und würde es von allen Seiten beleuchten. Er würde es auseinandernehmen, vorsichtig, wie mit einem dieser winzigen Schraubenzieher, die in jedem Werkzeugkoffedabei sind, um die Werbeaussage “250-teilig” gerade noch so aufrechterhalten zu können, bei [...]

Hausrat, irgendjemand?

in einem einmaligen Schritt zur Abstoßung körperlich mit mir herumzuschleppender Einkaufssünden habe ich mich schweren, aber (siehe Anfang des Satzes) sich erleichternden Herzens beschlossen, einige Hausratsgegenstände loszuwerden, die nicht in den Berliner Recall kommen werden. Weil sie aber eigentlich noch gut sind, verschenke ich sie an den ersten, der einen Ansatz von Interesse zeigt. Ansonsten [...]

Motivationserdmännchen des Tages

Nach längerer Abstinenz (sowohl vom Lernen wie vom Bloggen) ist es eine Frage der Vorsicht, die es gebietet, langsam wieder anzufangen. Und jeden Erfolg, so klein er sein mag, zu Feiern zu wissen.
Zum Beispiel mit einem Motivationserdmännchen.

photo credit: Leo Reynolds

Zwischengedicht

Da ich nun wirklich keine Zeit habe, irgendetwas sinnloses zu bloggen, weil ich aus präexaminatorischer Verdrängungssymptomatik damit beschäftigt bin, meinen Kopf abwechselnd in den Sand, meine Bücher und in die Wolken zu stecken, ist der Augenblick gekommen, meine einteilige Serie über Bundesländer, die ich von Herzen liebe mit einem Opus zu eröffnen, das aus einer [...]

Caught in the Akte

“Viele Akten sind des Wochenendes Tod”, sagt ein Referendarssprichwort. Insofern standen die Sterne eigentlich günstig für ein entspanntes Wochenende, denn der beste ausbildende Richter aller Zeiten (baRiaZ) hält es mit seinen Arbeitsaufträgen wie Johnny Cash mit seinem Cadillac.

Kapitalismus und Yoga

Der Kapitalismus – sagt man – hat ein böses Gesicht. Sein Gemüt ist ein finsteres und sein Atem ist kalt und riecht nach erkaltetem Industrierauch. In seinen Venen fließt das Blut unterdrückter Arbeiter. Zum Frühstück reicht man ihm die frisch gepressten Tränen von Witwen, Waisen und Greisen; sein Appetit nach Kapital, Boden und Arbeit ist [...]

Pfeifersucht

Es ist – wie bereits erwähnt – nie ganz einfach, nach einer längeren Unterbrechung wieder anzufangen zu bloggen, als sei nichts gewesen. Heute aber fällt der Neustart besonders schwer, weil als vorläufig letzter Beitrag dieses Blogs ein vernichtendes Urteil über die gesellschaftliche Relevanz des Bloggens stand; wie also beginnen, ohne darüber hinweg sehen zu können, [...]

Alles Katze

Durch die Arbeit in der Staatskanzlei habe ich natürlich auch das große Glück, einen beträchtlichen Informationsvorsprung gegenüber Referendarskollegen in klassischen Verwaltungsstationen oder außerhalb des Saarlandes und erst recht gegenüber der gemeinen Bevölkerung des Saarlandes. Natürlich darf ich über viele Sachen aufgrund meiner Verschwiegenheitsverpflichtung nicht sprechen.
So werden meine geschätzten Leser noch eine ganze Weile warten müssen, [...]

auf dem langen Dienstweg

Meine im letzte Post beschriebene Lieblingstodsünde rächt sich natürlich besonders, wenn ich die Gelegenheit hätte, mein referendarsspezifisches Sonderwissen anbringen könnte.
Dabei gäbe es wohl einiges zu berichten, seitdem ich in Diensten der Europaabteilung der Staatskanzlei meines Wohnortbundeslandes stehe, deren Besetzung es – freilich nur im positiven – mehr als nur eine Zeile wert wäre. Das fängt [...]

Faulheit und so

Meine Schreibfaulheit hat geradezu legendäre Ausmaße. Auch unter meinen Klausurkorrektoren, die – so sie mit einer korrespondierenden Lesefaulheit verdammt sind – damit wohl umzugehen wissen. Vor allem aber unter den Lesern diesen Blogs, von denen einige es sich aus schwer nachvollziehbaren Gründen dennoch nicht nehmen lassen, täglich nach einer Aktualisierung zu schauen. Das hat dann [...]